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Europäischer Dorferneuerungspreis 2018 geht nach Hinterstoder

Der Europäische Dorferneuerungspreis 2018 geht nach Hinterstoder, Oberösterreich.
Von einer internationalen, interdisziplinären Jury wurde Hinterstoder, Oberösterreich zum Sieger im Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2018 unter dem Motto „we!ter denken“ gekürt.

Neben Hinterstoder, das bereits 2009 mit dem LandLuft Baukulturgemeinde-Preis ausgezeichnetet wurde, sind drei weitere prämierte Baukulturgemeinden im Fokus: Hofgarten im Osttiroler Defereggental, Waidhofen an der Ybbs in Niederösterreich sowie Fliess. Die Tiroler Vorzeigekommune erhielt im Vorjahr den Europäischen Dorferneuerungspreis und ist damit Austragungsort der Preisverleihung im September 2018.

Der Entwicklungsprozess „talaufwärts – vom Schlusslicht zum Vorzeigeort“ hat in der rund 930 Einwohner/innen zählenden Gemeinde bereits im Herbst 1991 begonnen. Die zentralen Erfolgsfaktoren des integrierten und ganzheitlichen Entwicklungsprozesses in Hinterstoder sind konsequente und aktive Bürgerbeteiligung, zahlreiche kreativ und kooperativ mitgestaltende Akteure sowie das Selbstverständnis, mit dem Nachhaltigkeit, Innovation und Modernität verfolgt und gelebt werden.

Mit dem Ziel, für Bewohner/innen wie auch für Gäste ein Mehr an Lebensqualität zu verwirklichen, hat die Gemeinde 1994 mit der dorfgerechten Umgestaltung der Durchgangsstraße sowie mit der Schaffung von attraktiven Dorfplätzen oder Begegnungspunkten im Ortskern begonnen. Die Bestellung eines externen Architekten und Ortsplaners und insbesondere die Organisation von Architektur-Wettbewerben als Novum der Hinterstoderer Gemeindepolitik führten zu mehr Qualität bei kommunalen Gestaltungsfragen sowie zu neuen Formen von Partnerschaft und strategischer Zusammenarbeit. In diesem Geiste entstanden mehrere baukulturelle Highlights wie das preisgekrönte Veranstaltungszentrum Höss-Halle und das Vereinshaus.

Wie geht gute Raumentwicklung?

drent & herent
Einblicke aus OÖ und Bayern
Vorträge und Workshop beim Landinger Sommer, Hinterstoder
Freitag, 20. Juli 2018
10 bis 13 Uhr

Die Bedeutung ländlicher Regionen für Leben und Arbeiten, Wirtschaft und Kultur in Österreich und Bayern ist enorm. Sie sind die Basis für Lebensmittel und Energieversorgung, bieten Raum für Erholung und sind Lebens- Arbeits- und Kulturraum für ihre Bewohnerinnen und Bewohner.
In einem Workshop widmen wir uns der Raumentwicklung in ländlichen Regionen und Gemeinden und betrachten diese grenzübergreifend für Oberösterreich und Bayern. Dabei liegt der Fokus darauf, herauszufinden, welche Treiber für eine negative Entwicklung massgeblich sind und welche Maßnahmen es für eine positive Entwicklung braucht.
Der Workshop ist Teil der INTERREG-Initiative “drent & herent” und wird im Rahmen einer Kooperation zwischen LandLuft und der bayerischen Schule der Dorf- und Landentwicklung veranstaltet.

Drent&Herent Gemeindeentwicklung Programm

Fachexkursion „Baukultur und Gemeindeentwicklung“

Der ländliche Raum verödet und hat nichts zu bieten. Wer Kultur und modernes Leben erleben will, muss in die Stadt – so lauten die hinlänglich bekannten Vorurteile. Dass auch das „flache Land“ etwas zu bieten hat, soll im Rahmen der Fachexkursion an zwei ausgewählten Beispielen des Landkreises Rottal-Inn illustriert werden.
Ablauf und Infos Fachexkursion „Baukultur und Gemeindeentwicklung“

Termin: Freitag 6. Juli 2018
14 Uhr Treffpunkt bei der Schlossökonomie Gern, Hofmark, 84307 Eggenfelden

Veranstalter: Schule der Dorf- und Landentwicklung Abtei Plankstetten – Geschäftsstelle & LandLuft – Verein zur Förderung von Baukultur in ländlichen Räumen in Kooperation mit Kreisentwicklung Rottal-Inn

Anmeldung unter landentwicklung@berching.de oder Schule der Dorf- und Landentwicklung Tel. +49 8462-20535
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Was ist ihr Wunsch für Vorarlberg, Herr Mathis?

Josef Mathis, langjähriger Bürgermeister von Zwischenwasser erklärt Zusammenhänge zwischen Raumplanung und politischer Verantwortung aus Sicht von 33 Jahren Erfahrung – und nennt mit Krumbach eine zweite prämierte Baukulturgemeinde als Vorzeigebeispiel in Vorarlberg.

Was ist ihr Wunsch für Vorarlberg, Herr Mathis? weiterlesen

Landflucht, Landsucht

Zwei benachbarte Dörfer: Das eine wächst, das andere schrumpft. Wie kann das sein? Die Autorin Magdalena Berger hat sich im öberösterreichischen Vorderstoder wie auch in Hinterstoder umgehört und umgesehen. In ihrem Text ist nachzulesen, dass es die eine Lösung nicht gibt, nach der alle suchen und dass Heimat kein Thema ist, das man rational fassen kann. Es geht um Emotionen.

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