Im Rahmen des 5. Baukulturgemeinde-Preis kooperierte LandLuft mit Universitäten für die Ausstellung „Nutzen, was da ist.“
Wie kann eine LandLuft-Ausstellung zeitgemäß aussehen? Wie lassen sich die Geschichten ausgezeichneter Gemeinden so erzählen, dass sie neugierig machen, inspirieren und Lust aufs eigene Tun wecken?
Echte Aufgabe statt Übungsbeispiel
Rund 90 Studierende der TU Wien, der FH JOANNEUM Graz und des Campus Kuchl der FH Salzburg beschäftigten sich in zwei Lehrveranstaltungen mit dem 5. LandLuft Baukulturgemeinde-Preis „Nutzen, was da ist!“ und der Frage, wie Baukultur im ländlichen Raum vermittelt werden kann. Ausgangspunkt war kein fiktives Übungsbeispiel, sondern die reale Arbeit an der neuen LandLuft-Ausstellung. Nach einer Einführung in die Arbeit und die „landluftige Art“ unseres Vereins entwickelten die Studierenden eigene Ideen für die Ausstellung.
Frischer Blick, neue Fragen
Besonders gefreut hat uns, wie intensiv sie sich damit auseinandersetzten, was LandLuft ausmacht – und wie sich diese Haltung räumlich, gestalterisch und kommunikativ übersetzen lässt. Die Ergebnisse überzeugten durch überraschende Perspektiven, viel Kreativität und neue Anstöße für uns selbst. Sie zeigen, wie wertvoll der frische Blick junger Menschen auf Baukultur, Gemeindearbeit und deren Vermittlung ist. Für LandLuft ist der Austausch mit Studierenden zugleich eine Möglichkeit, konkrete Einblicke in Themen wie Ortsentwicklung, Bestand und Baukultur zu geben und gemeinsam darüber nachzudenken, wie Veränderung gestaltet werden kann.
Danke!
Ein großes Danke gilt allen Studierenden für ihre Neugier, Zeit und ihr Engagement, den Lehrenden Christine Hohenbüchler, Milan Mijalkovic, Anika Kronberger, Anke Strittmatter, Lucia Jarosova und Brian Luque Marcos sowie Michael Ebner und allen beteiligten Teammitgliedern von LandLuft für die Begleitung und den intensiven Austausch.