Die Klimakrise braucht Gegenmaßnahmen & Anpassungen!

Auf der MissionInnovationAustria Online Konferenz “MIA21″ zeigt der Klima und Energiefonds, dass Lösungsansätze nicht nur in den großen Metropolen entwickelt werden. Auch die Kleinstädte Österreichs leisten einen wichtigen Beitrag. Nachahmung ausdrücklich erwünscht!

Wie kann Ihr smartes und zukunftsweisendes Stadtprojekt aussehen? Elisabeth Leitner, LandLuft Vorstands Obfrau, ist beim Gespräch mit dabei, und wir zeigen ein Video zur Zentrumsstärkung :)

Hier gehts zum Programm, die Teilnahme ist kostenlos!

Kooperation Haus der Landschaft!

Wir freuen uns über unseren neuen Netzwerkpartner das HAUS DER LANDSCHAFT!

Das HAUS DER LANDSCHAFT ist ein Ort der Vermittlung und Vernetzung, das den inter- und transdisziplinären Austausch in den Bereichen Landschaft, gebaute Umwelt, Planung und Baukultur fördern soll.

Mehr Infos findet ihr auf der Website.

Baukulturelle Landkarte

Die Finalisten des vierten LandLuft Baukulturgemeinde-Preises stehen fest. Insgesamt acht Kommunen konnten sich beim Jury-Hearing in Waidhofen an der Ybbs behaupten und werden im April von der Jury bereist. Die Preisverleihung findet am 23. September 2021 in Wien statt.

Auf der Baukulturellen Landkarte gesellen sich damit weitere Vorzeigebeispiele zu den bereits prämierten Baukulturgemeinden hinzu.

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Partner*innen vor den Vorhang!

DER ÖSTERREICHISCHE STÄDTEBUND

Der Baukulturgemeinde-Preis wäre ohne Ihre Unterstützung nicht möglich. Danke dafür! Wir haben Dr. Thomas Weninger, Generalsekräter des Österreichischen Städtebunds, interviewt.

LandLuft: Warum unterstützen Sie LandLuft und warum ist Ihnen diese Partnerschaft wichtig?
Thomas Weninger: „Boden ist eine knappe Ressource und somit ein wertvolles Gut. Dementsprechend ist sorgsamer Umgang geboten. Städte waren und sind Orte dichter Verbauung. Waren es einst Stadtmauern, die städtischen Raum begrenzten und zu enger Bauung führten, sind heute andere Faktoren für platzsparendes Bauen relevant. Kompakte Siedlungsstrukturen schonen nicht nur die Ressource Boden, sondern helfen urbane Qualität zu erzielen und kostenschonende Infrastruktur zu gewährleisten. Der Österreichische Städtebund unterstützt daher sehr gern Initiativen, die diese Ziele verfolgen und so zu einer nachhaltigen Gestaltung unserer Lebensräume beitragen.“

LandLuft: Wie können positive Beispiele für einen guten Umgang mit Grund und Boden in Gemeinden und Städten Ihrer Meinung nach aussehen?
Thomas Weninger: „Lebenswerte Städte und Gemeinden haben lebendige Zentren und Grätzel, in denen sich Menschen zu allen Tageszeiten gerne aufhalten. Vorbildliche Beispiele zeigen wie durch einen möglichst spannenden Mix aus verschiedenen Bereichen (Schule, Gesundheit, Einkauf, Gastronomie usw) Wege für die Menschen auch in Neubaugebieten kurz gehalten werden.“

LandLuft: LandLuft widmet sich mit dem Baukulturgemeinde-Preis der Bodenfrage. Welche Zukunftsthemen sind Ihnen wichtig?
Thomas Weninger: „Die Gewährleistung hochwertiger kommunaler Infrastruktur und Daseinsvorsorge ist für Städte – kleine wie große – eine der wesentlichen Aufgaben der Zukunft. Neben einem attraktiven Angebot an Arbeitsmöglichkeiten ist das einer der Schlüsselfaktoren für nachhaltige kommunale Entwicklung, die Städte und Gemeinden lebenswert machen.“

Partner*innen vor den Vorhang!

DER ÖSTERREICHISCHE GEMEINDEBUND

Der Baukulturgemeinde-Preis wäre ohne Ihre Unterstützung nicht möglich. Danke dafür! Wir haben Alfred Riedl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, interviewt.

LandLuft: Warum unterstützen Sie LandLuft und warum ist Ihnen diese Partnerschaft wichtig?
Alfred Riedl: „Die Gemeinden stehen seit Jahrzehnten vor der Herausforderung vor allem den ländlichen Raum als Lebensraum wettbewerbsfähig zu halten und diesen individuell zu entwickeln und zu gestalten. Jede Gemeinde geht dabei einen eigenständigen Weg im Bewusstsein und der Verantwortung, die Bedürfnisse der Menschen vor Ort mitzutragen. Der Baukulturpreis ist für die Gemeinden ein wirkungsvolles Instrument, das uns hilft, Leben, Gemeinschaft aber auch Gestaltungskraft vor Ort zu aktivieren und zu fördern. Baukultur ist für die Gemeinden mehr als der Baustil des Gemeindeamtes oder kopierte Ornamente. Sie spiegelt vielmehr den Charakter einer Gemeinde sowie die Identität der Bewohner wider und gestaltet damit Heimat. Daher sind wir sehr dankbar für die Partnerschaft mit Landluft und freuen uns über die Zusammenarbeit.“

LandLuft: Ohne Boden keine Baukultur! Wie soll man Ihrer Meinung nach „Boden g’scheit nutzen“?
Alfred Riedl: „Die Bevölkerungsentwicklung, steigende Immobilienpreise in den Ballungszentren und der Wunsch nach einem Einfamilienhaus mit Garten erhöhen den Siedlungsdruck in immer mehr Gemeinden. Dazu kommt, dass die Gemeinden auch mit Leerständen vor großen Herausforderungen stehen. Den Gemeinden sind in vielen Fällen die Hände gebunden, wenn es um eine sinnvolle und klimaschonende Nutzung des Bodens geht. Wir stellen aber fest, dass ein Umdenken auch in der Bevölkerung bereits stattgefunden hat: Heute wollen Bürger aktiv mitdenken und mitgestalten. Zudem wissen wir, dass Grundstücke und damit auch die Häuser kleiner und kompakter werden: Hat man vor 30 Jahren noch ein Grundstück mit 1000 Quadratmetern gekauft, so sind es heute Grundstücke mit 400 bis 500 Quadratmetern. Es findet heute also schon eine gewisse Verdichtung statt.“