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Zivilgesellschaftliches Engagement für den Ort

Offene Werkstatt Baukultur
Zivilgesellschaftliches Engagement für den Ort
24. Oktober 2017, 13 Uhr bis 25. Oktober 2017, 14 Uhr
Konsumzentrale Leipzig, Industriestraße 85-95, 04229 Leipzig

Baukultur wird von vielen Akteurinnen und Akteuren umgesetzt und vermittelt – besonders die zivilgesellschaftliche Ebene gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung. Initiativen, Vereine und Privatpersonen setzen sich ehrenamtlich dafür ein, die Qualität der gelebten Umwelt in ihrem Ort zu erhöhen. Die Unterstützung dieses zivilgesellschaftlichen Engagements gehört zu den Zielen der Baukulturpolitik des Bundes.

Die Offene Werkstatt Baukultur in Leipzig widmet sich der Frage, wie zivilgesellschaftliche Baukulturinitiativen noch weiter gefördert werden können. Ziel der Veranstaltung ist es, das Engagement für Baukulturthemen  durch das „Enabling“ von Initiativen und einen Austausch auf Augenhöhe innerhalb eines Open-Space-Formats zu stärken.
Die Offene Werkstatt Baukultur richtet sich an alle Initiativen, die sich für die Entwicklung ihres Lebensumfelds einsetzen, ob über gemeinschaftliches Bauen, über Kunstprojekte und Interventionen, die Gestaltung von (Lebens)Räumen, die Rettung von Bauschätzen, die Bespielung von Leerständen oder über Workshops und Beteiligungsverfahren.

Die Werkstatt findet an zwei halben Tagen in der Konsumzentrale Leipzig statt.
Zwei Keynotevorträge eröffnen den ersten Tag und zeigen auf, wie vielfältig baukulturelles Engagement in Stadt und Land wirken kann. Anschließend präsentiert das Forschungsteam Baukultur konkret Ergebnisse aus dem gleichnamigen Forschungsprojekt des BMUB / BBSR. Im „Blitzlichtgewitter“ stellen gleich sieben inspirierende Initiativen sich und ihre Arbeit vor und zeigen beeindruckende Projekte, mit denen sie vor Ort viel bewegt haben. Das Abendprogramm bildet eine Führung durch die Baumwollspinnerei Leipzig inkl. Kinobesuch und gemeinsamen Abendessen.
Der zweite Tag widmet sich der Kernfrage der Werkstatt: Was brauchen Baukulturinitiativen, um am besten arbeiten zu können? Welche Rahmenbedingungen könnten ihre Arbeit vor Ort, ob in ländlichen Räumen oder in der Stadt am besten unterstützen? Welche (Projekt)Ideen bringen Initiativen selbst mit, wie sähe eine ideale Förderung aus ihrer Sicht aus? Herzstück des Programms ist der Open Space, bei dem die Teilnehmer ihre Ideen untereinander, mit Vertretern des Bundes, mit Expertinnen und Experten und Studierenden diskutieren und entwickeln können.

Darüber hinaus geht es auch darum, den Teilnehmenden den geeigneten Rahmen zu bieten um sich zu vernetzen, neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam zu diskutieren. Die Erkenntnisse sollen die tägliche Arbeit der Initiativen vor Ort bereichern, inspirieren und die Grundlage für weitere Aktivitäten des Bundes bilden.

Offene Werkstatt Baukultur, Leipzig

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